Software-Abo Kosten reduzieren: So sparen Selbstständige bares Geld
Sie arbeiten alleine, zahlen aber für sieben oder acht Software-Abos jeden Monat. Am Ende des Jahres haben Sie mehr für Software ausgegeben als verdient. Wir zeigen, wie Sie unnötige Ausgaben streichen, ohne Ihre Effizienz zu verlieren.
Viele Selbstständige wissen gar nicht, wie viele
Viele Selbstständige wissen gar nicht, wie viele Software-Abos sie monatlich bezahlen. Öffnen Sie Ihre Zahlungsverlauf und listen Sie alle monatlich oder jährlich abgebuchten Tools auf: Cloud-Speicher, Projektmanagement, Design-Programm, Kundenverwaltung, Buchhaltung, E-Mail-Service. Sie werden feststellen, dass Sie einige seit Monaten nicht mehr geöffnet haben und andere nur ausprobiert und dann vergessen haben. Allein dieser Überblick zeigt Ihnen, was Sie kündigen sollten. Teilen Sie die Liste in drei Gruppen: täglich genutzt, gelegentlich genutzt, praktisch ungenutzt. Die täglich genutzten Tools sind Ihr Werkzeug. Bei den gelegentlich genutzten überlegen Sie, ob es eine kostenlose Alternative gibt oder ob ein bereits vorhandenes Tool diese Funktion abdeckt. Die ungenutzten kündigen Sie sofort. Behalten Sie nichts mit dem Gedanken, es könnte irgendwann nützlich sein. Wenn Sie es jetzt nicht nutzen, werden Sie es wahrscheinlich auch künftig nicht nutzen.
Viele Selbstständige abonnieren fünf oder sechs
Viele Selbstständige abonnieren fünf oder sechs verschiedene Tools, deren Funktionen sich großenteils überschneiden. Ihre Kundenverwaltungs-Software hat vielleicht bereits eine Terminplanung eingebaut, dann brauchen Sie kein zusätzliches Buchungstool. Sie brauchen kein Spezialwerkzeug für jede Einzelaufgabe, sondern ein umfassendes Tool, das Ihre Kernbedürfnisse abdeckt. OfflineLog deckt Kundenverwaltung, Termine, Vorlagen und Notizen ab und hilft Ihnen, mehrere getrennt bezahlte Einzeltools einzusparen.
Manche Software-Anbieter locken im ersten Jahr mit
Manche Software-Anbieter locken im ersten Jahr mit einem Einführungspreis und verdoppeln bei der automatischen Verlängerung. Sie haben die monatliche Abbuchung vielleicht gar nicht bemerkt. Gewöhnen Sie sich an, alle drei Monate Ihre Software-Rechnungen zu prüfen. Wenn ein Tool teurer geworden ist, bewerten Sie, ob es den aktüllen Preis noch wert ist. Wenn die Funktion gleich bleibt, der Preis aber steigt, sinkt das Preis-Leistungs-Verhältnis kontinuierlich. Dann ist es Zeit, sich nach Alternativen umzusehen.
Bei Software, die Sie definitiv langfristig nutzen,
Bei Software, die Sie definitiv langfristig nutzen, prüfen Sie, ob es eine Einmallizenz gibt. Die monatliche Zahlung wirkt klein, aber über drei Jahre gerechnet ist sie oft deutlich teurer als ein einmaliger Kauf. Software funktioniert hier ähnlich wie Miete und Kauf: Drei Jahre Miete können den Kaufpreis einer kleinen Wohnung erreichen. Einmal zahlen und dauerhaft nutzen passt besser zum sparsamen Arbeitsstil eines Selbstständigen.